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Montag, 25. Januar 2016

Kathmandu today - Let us dare to take this step! German/English

Eine Reise. Einmaligkeit. Keine Vergleichbarkeit. Etwas persönliches. Nichts für jedermann. Geschaffen wir die Individualität, nicht für die breite Masse. Jeder entwickelt seine Sehnsucht, seine Erfahrung. So wie ich.
Ich war dort.
Kathmandu.

Gleich nach der Anreise war ich überwältigt von der Andersartigkeit der Welt. Ich verließ meinen Alltag für die Absurdität, für das Unbekannte. Nur Bilder kannte ich, nur Filme, keine Wahrheit. Zu weit weg erschien die Wahrheit. Ich wollte sie nur einmal erleben. Die Stadt pulsiert, zerrt mich aus meinem stupiden, unnahbaren Kostüm und lässt mich die Veränderung spüren. Ordnung ist hier das Chaos, welches ich als solches während der Sinnfindung bezeichne. Warum muss es überhaupt Sinn ergeben für einen weichen Körper aus den Tiefen der betonalen Gerüste. Das bunte Treiben, unzählige Vögel welche sich eine Auszeit auf ihrer langen Reise nehmen, bunte Fähnchen, lächelnde Gesichter und enthaltsame Mönche begegnen mir. Jeder Schritt bringt Veränderung für meine Sinne. Meine Augen können kaum erblicken, meine Nase kaum erriechen, meine Sprache nützt nichts, meine Ohren hören weltliche Klänge, keine typische Großstadtatmosphäre.
Ich ziehe durch die Gassen mit schweren Schritten, bin erstaunt über die Leichtigkeit, die Schwebe der Einheimischen. Meine Bewegungen sind träge, europäisch. Die ihre sind filigran, von Einfachheit geprägt.
Natürlich bestand mein Fragenkatalog aus der Thematik: Wie geht es Kathmandu jetzt? Was hat das Erdbeben angerichtet? Und ja, es gibt einige Schäden an historischen Gebäuden aber das Ausmaß der Zerstörung ist jetzt kaum noch zu erkennen, da die Aufräumarbeiten in Kathmandu schneller vorankommen als gedacht. Die Aufbauarbeiten haben ihren Weg genommen. Auf dem Land ist die Situation natürlich etwas anders. Ein jeder mag sein eigenes Urteil bilden darüber, wie sehr die Zerstörung Einfluss genommen hat, wie die Realität aussieht und was von den Medien vermittelt wird. Ich würde niemals eine Katastrophe (keine der Welt) herunterspielen und sagen, dass dies alles nicht so schlimm ist wie es in den Medien vermittelt wird. Natürliche weise ich auf den Verlust von Menschenleben hin, auf die Unordnung und dem Fehlen von Grundbedürfnissen. Auf den Mangel an finanziellen Mitteln, auf die fehlende Organisation, Mithilfe oder einfach bedingte Geschwindigkeit des Wiederaufbaus aufgrund der gegebenen Situation vor Ort. Aber trotz allem Verlust, trotz aller Langatmigkeit verlieren diese Menschen nie ihr Lächeln. Die Straßen sind wieder gefüllt von bunt gekleideten Menschen, trotzdem hallen Stimmen tausender durch die Gassen der lebendigen Märkte und rasen knatternd die Motorräder durch die Häuserschluchten. Es scheint das diese Menschen niemals und sei die Horde der undankbaren Zerstörung noch so grausam, ihr Leben aufgeben würden, niemals den Frohsinn abstellen werden. Sie würden ihre Einfachheit wohl nie in Frage stellen, wohl nie nach der sinnlosen Selbstfindung streben. Eher sind sie dankbar auch in dieser schweren Zeit das Leben behalten zu dürfen. Sie gehen ihrem Alltag nach. Auch sie plagt Angst, Angst vor dem Verlust ihrer Jobs, doch diese Angst spüren auch alle Sherpas, alle Träger, alle Teammitglieder an den Gipfeln der Welt, genau wie in der große Stadt.
Würden wir die Situation eines Erdbebens nüchtern betrachten, müssen wir festhalten, dass jede Naturbewegung (egal ob Welle, Lawine oder Erdbeben) die Augen und Aufmerksamkeit der Welt auf sich zieht.
Egal ob ein Tsunami auf Land trifft, ein Erdbeben tiefe Furchen reisst, ein Sturm komplette Häuserfronten verschwinden lässt, wir sollten nie aufhören zu reisen...
Echte Informationen finden sich bei allen Ämtern der jeweiligen Länder. Angst ist ein lebenslanger Begleiter welcher gut für uns ist. Angst ist unser Partner in jeder Lebenslage. Aber diese Angst ist dafür da uns Vorsicht walten zu lassen und nicht um aufzugeben. Generell sollten wir niemals unsere Träume aufgeben.

Auch wenn in 2015 kein Mensch auf dem Mount Everest stand, sollten wir wieder aufbrechen und nach Nepal reisen, wir sollten nach Kathmandu reisen, wir sollten in die Berge gehen. Wir haben die große Möglichkeit unsere Träume zu erfüllen und gleichzeitig dem Land zu helfen. Reisen bringt Frieden und hilft weltweit. Und dazu bekommen wir noch etwas, was niemand anderes mit uns teilen kann – die eigene, lebensbereichernde Erfahrung. Darum steht ausser Frage, dass man Reisen nach Kathmandu, Nepal absagen oder vergessen sollte. Das Leben pulsiert auf eine Art auch wieder und ist bereit für uns. Es gibt so vieles vor Ort zu entdecken, sodass ich keine Sehenswürdigkeiten auflisten möchte. Jeder soll selbst seinen Weg durch dieses magische Land finden.
Eines ist sicher. Gedanken werden erst frei mit dem ersten Schritt des Entgegenkommens.
Lasst uns diesen Schritt wagen! 

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A journey. Uniqueness. No comparability. Something personal. Not for everyone. We created individuality, not for the masses. Every person develops his longing, his experience. Like me.
Like me. I was there. Kathmandu

Immediately after arrival I was overwhelmed by the otherness of the world. I left my everyday life for the absurdity of the unknown. I only knew pictures, only movies, no truth. The truth seemed too far away. I just wanted to experience it once. The city pulses, pulls me out of my stupid, inapproachable costume and lets me feel the change. Chaos is the order here and I designate it as such in the search for meaning. Why must it make sense for a soft body coming from the depths of concrete scaffolding. The hustle and bustle, where I encounter countless birds taking a break on their long journey, colourful flags, smiling faces and abstinent monks. Each step brings changes to my senses. My eyes can barely see, my nose hardly smell, my language is useless, my ears hear earthly tones, not a typical big city atmosphere. I move through the streets with heavy steps, am amazed at the ease of the wafting gait of the locals. My movements are sluggish, European. Theirs are delicate, marked by simplicity.

Of course, my lists of questions about the subject were: How is Kathmandu doing now? What damage did the earthquake cause? And yes, there is some damage to historic buildings but the scale of destruction is now barely recognizable as the cleanup in Kathmandu is progressing faster than expected. The construction work has made its path. The situation in the countryside is, of course, very different. Everyone loves to form their own opinion about how much destruction has taken place, how reality looks and what is conveyed by the media. I would never downplay a disaster (anywhere in the world) and say that all this is not as bad as it is conveyed in the media. Naturally, I refer to the loss of human lives, the disorder and the lack of basic needs. To the lack of financial resources, the lack of organization, support or simple constraints on the speed of reconstruction due to the current situation on the ground. But despite all the loss, despite all the endurance, these people never lose their smile. The streets are filled again by colourfully dressed people, while thousands of voices echo through the streets of the lively markets and rattling motorcycles race through the streets. It seems that these people would never lose cheerfulness, even if the hordes of destruction were too cruel, or gave up their way of life. They would never question their simplicity, never pursue mindless self-discovery. Rather, they are thankful to be able to keep living in this difficult time. They go on with their daily lives. Fear plagues them too, fear of losing their jobs, but this fear is also felt by all of the Sherpas, all carriers, all team members at the summits of the world, just like in the big city. If we consider the situation of an earthquake soberly, we must find that every natural movement (whether wave, avalanche or earthquake) attracts the eye and attention of the world itself. Whether a tsunami hits land, an earthquake rips deep furrows, a storm can make complete house facades disappear, we should never cease to travel... True information can be found in all the offices of the respective countries. Fear is a lifelong companion that is good for us. Fear is our partner in any situation. But this fear is for us to exercise caution and not to give up. In general, we should never give up our dreams.

Even if no one stood on Mount Everest in 2015, we should set out again and travel to Nepal, we should travel to Kathmandu, we should go to the mountains. We have the great opportunity to fulfil our dreams and at the same time to help the country. Tourism brings peace and helps worldwide. Plus, we still get something nobody else can share with us - their own, life-enriching experience. There is no question then of cancelling or forgetting to travel to Kathmandu, Nepal. Life pulses in a way again and is ready for us. There are so many places to discover that I don't want to make a sightseeing list. Everyone should find their own way through this magical land. But one thing is certain: Thoughts only become free with the first step towards kindness.

Let us dare to take this step!


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Call us: +49 (0) 5733 8776 779
 
 













 



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