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Sonntag, 2. August 2015

Everest Base Camp Tour - In eisigen Höhen Deutsch/Englisch www.geodiscoverytours.com

Jahre ist es her, dass ich das Buch von Jon Krakauer "In eisigen Höhen" gelesen habe.
Damals konnte ich mich von diesem Buch kaum trennen, verbrachte Stunden in meiner Wohnung um es zu lesen, war gefesselt von der Spannung und verzaubert von der Magie seiner Worte. "Das Drama am Mount Everest." Ich zähle dieses Buch zu einem der bedeutensten, welches ich in meinem Leben jemals gelesen habe.
Nach Tagen des Lesens, etlichen Tassen Tee und feuerroten Augen, ging ich hinaus. Es war Winter und ich fühlte auf meinem Spaziergang durch die lokalen Wälder mit jedem Schritt durch den Schnee eine Verbindung zu dieser Geschichte. Irgendetwas hatte dieses Buch mit mir gemacht. Tief in Gedanken versunken lief ich umher und fand mich erst in völliger Dunkelheit wieder zurück in der wahren Welt.
Ich stellte mir vor, wie es wohl sein würde eine ähnliche Reise dorthin zu unternehmen? Nicht ganz auf den Gipfel aber zumindest ein wenig in den Fussstapfen, auf den Spuren dieser Abenteurer.
Im Alltag sind diese Gedanken schnell verschwunden. Tag ein Tag aus arbeiten wir unter Strom, um unseren Platz in dieser Gesellschaft zu erhalten. Ausbrechen können wir oft nur gedanklich aber mit jedem Tag, den ich im Büro verbrachte, schaute ich aus dem Fenster und dachte daran, wie die Region des Mount Everest jetzt wohl aussieht, während hier der Schnee weiter fällt und von den Autos auf der Straße zu Matsch gefahren wird.
Nach einem langen Arbeitstag kam ich erschöpft nach Hause. Zu wissen, dass mich morgen wieder das Gleiche erwarten wird qäulte mich. Wie so oft schaltete ich den Fernseher ein, um ein bisschen abzuschalten. Da lief doch tatsächlich eine Dokumentation über Nepal an diesem Abend.
Ich weiss nicht wieso aber noch während ich die Dokumentation schaute, suchte ich im Internet nach einer Möglichkeit nach Nepal zu kommen. Es stand für mich fest, dass dies kein Zufall sein kann. Dieses Land ruft nach mir, die Sehnsucht nach der Ferne will mich fesseln! Die Heimat soll verblassen!
Wenn ich diese Reise nicht unternehme, weiss ich was mich morgen erwartet. Wenn ich es aber tue, ist meine Zukunft vollkommen ungeschrieben....

Auf nach Kathmandu!

Hoch durch die Lüfte geht es. Per Flugzeug reise ich nach Kathmandu. 22 Tage habe ich mir vorgenommen auf einer geführten Rundreise welche mich bis zum Basecamp des Everest bringen soll. Wie oft träumen wir von aussergewöhnlichen Dingen? Wie oft setzen wir sie nicht um, obwohl wir es könnten? Dieses Mal muss es einfach sein. Der Mensch wächst am meisten an dem, was er erlebt.
Noch im Halbschlaf landen wir in Kathmandu, der Hauptstadt des Staates Nepal.
Vom Flughafen geht es direkt ins Hotel, morgen soll die Stadt von uns erkundet werden. Zu viel für den ersten Tag. Ich versuche zu entspannen und freue mich auf die Zeit in der Ferne.
Den ersten wirklichen Tag verbringen wir in der Haupstadt selbst. Wir erkunden die Straßen, die wichtigen Sehenswürdigkeiten und sind verzaubert von der asiatischen Atmosphäre. Ich versuche mich an die neue Umgebung zu gewöhnen, bin tolpatschig wie ein Kind, fühle mich ausseriridisch unter diesen vielen lächelnden Gesichtern. Bereits morgen werde ich verstehen, warum das Lächeln Inhalt jeden Lebens ist.

Der nächste Tag. Wir fliegen nach Lukla. Eine spektakuläre Landung in nebeligen Höhen bringt den Beweis: Wir sind angekommen! Hier wollen wir sein! Die Natur diese Region ist jetzt schon überwältigend. Wie wird es wohl nach einer Woche erst sein? Hier beginnt das Abenteuer Himalaya! Gleich nach unserer Ankunft beginnt der Zauber dieser Welt. Wir werden von übermächtiger Schönheit verschluckt, die in jedem Winkel auf uns wartet. Hier beginnt das Staunen der Unendlichkeit.
Nachdem wir unser Gepäck verstaut haben, begeben wir uns auf eine Wanderung.
Flüsse und wildes Gestein geben uns einen Vorgeschmack auf den Aufstieg zum Basecamp. Die nächsten Tage werden wir uns langsam und aktiv an die Höhe gewöhnen. Die erste Nacht hier oben schlafe ich unruhig. Ich bin zu aufgeregt und immer noch nicht angekommen. Ich hoffe, dass ich morgen klare Gedanken fassen kann.

In der morgendlichen Stille erwache ich aus tiefem und traumlosen Schlaf. Der erste Tee belebt mich in dieser Umgebung mehr, als jeder Bürokaffee es jemals schaffen könnte. Meditativ und geruhsam packe ich meinen Sachen. Wir steigen auf in Richtung Namche Bazzar. Durch Kiefernwälder und terrassenförmige Getreidefelder. Nun begegnen uns auch die ersten Yaks auf unserem Weg. Die gemächlich wandernden Tiere erfüllen ihren Zweck im Alltag der Nepalesen und helfen bei der harten Arbeit auf den Feldern. Von nun an wird jeder Blick eine neue Erkenntnis.
Fern von den industriellen Welten betreten wir menschliches Neuland. Hier zählt die Handarbeit des Einzelnen. Kein Computer weit und breit. Eine Reise zurück zu den Wurzeln, zu den Anfängen wie einst. Vielfach träumte ich von so einer Welt, leider ist diese nicht vereinbar mit der unseren. Angekommen in Namche, einer alten Marktstadt, werden wir die nächsten Tage hier verbringen und uns akklimatisieren. In mitten der bergigen Kulisse taucht dieses Dorf plötzlich auf und empfängt uns unvoreingenommen mit offenem Herzen. Wärend wir die Zeit zur Entspannung nutzen, um uns an die Höhe zu gewöhnen, schlendern wir durch die Gassen. Einige wollen das Sherpa Museum besuchen, ich entscheide mich, das Dorfleben zu beobachten.
Obwohl ich fremd hier bin, lächelt mich jeder Mensch hier an. Zurückhaltend aber doch freundlich gehen alle ihre Wege. Es ist faszinierend dieses bunte Treiben zu betrachten. Ich gehe ein wenig weiter hinaus aus dem Dorf auf eine Annhöhe. Der Himmel ist klar, die Sonne scheint und vor mir baut er sich auf....der Mount Everest.
Der höchste Berg der Welt und ich sehe ihn leibhaftig. Sofort fallen mir die Namen der Abenteurer wie Mallory, Messner und Hillary ein. Ich denke an zahllose Geschichten udn Mythen, die diesen Berg umranken. Und ich bin hier, bereit das Basecamp zu besteigen.
Während wir am Abend zusammensitzen, denke ich die ganze Zeit an den ersten Blick auf den Everest. Es fühlt sich wie ein Sog an, dem ich nun ausgeliefert bin. In mir spricht etwas, was ich noch nicht deuten kann. Es sagt mir: "Geht weiter!"

Tage vergehen. Bereits 9 Tage bin ich nun in Nepal. Wir sind inzwischen von 2800m auf 4410m gestiegen. Unsere Körper haben sich gut akklimatisiert. Wir verbringen viel Zeit mit Wanderungen aber auch Pausen in gemüthlichen Teehäusern. Es ist ein ständiges Auf und Ab durch verschiedene Klimazonen. Meine Sinne schrumpfen auf das Nötigste herab aber ich fühle mich extrem gut damit. Nach langer Zeit fühle ich mich wieder im Einklang mit meiner Umgebung. Diese Landschaft ist so extrem aber so lieblich zugleich. Die Nepalesen sind ein interessantes Volk. Trotz der Umstände in denen sie ihr Leben fristen sind sie unheimlich freundlich und lächeln den ganzen Tag, egal wie anstregend unsere Treks sind. Nach einem Tagesausflug nach Chukhung wollen wir übermorgen bereits über Lobuche zum Basecamp aufsteigen. Eine Wanderung auf 5160m Höhe.
Über die Moränenlandschaft des Khumbu Gletschers geht es über die Gedenkfelder für die Sherpas, welche am Berg ihr Leben gelassen haben, nach Lobuche. Wir sind nun auf 4931m und keiner von uns kann mehr warten, denn alle wollen jetzt am liebsten direkt zum Basecamp aufsteigen.

Der Tag des Everest. 

Wir brechen diesen Tag früh auf. Selbst die Vögel schlafen noch. Eine Wanderung von rund 8 Stunden bringt uns zum Basecamp. Mit jedem Schritt wird es zwar nicht leichter aber der Wille treibt uns voran. Dies ist der Moment an den wir für den Rest unseres Lebens erinnert werden. Dies ist der Grund warum ich hier bin! Und wir haben sogar Glück! Das Wetter ist gut!
Wir lassen uns Zeit, gehen bedacht mit Schritt weiter hinauf und dann, endlich, ist es geschafft!
Das Basecamp.
Von hier beginnt der Wettlauf zum höchsten Berg der Welt. Von hier zählt jede Sekunde im Leben der Bergsteiger. Ich stehe nun da, wo meine Vorbilder vor mir ihr Leben riskierten. Manche mögen meinen, dass es Leichtsinn ist, sein Leben absichtlich in Gefahr zu bringen, um einen Gipfel zu erklimmen, auf dem es nichts gibt. Natürlich, ganz nüchtern betracht, weiss jeder Bergsteiger, dass wenn man einen Berg besteigt, man nichts weiter tut, als das Unnütze zu erobern. Natürlich gibt es nichts auf dem Gipfel zu holen. Das Materielle steht dabei ja auch nicht im Vordergrund. Es geht dabei um das spirituelle Wachstum. Die Veränderung nach der Rückkehr steht dabei im Vordergrund. Rationalisten werden diese Theorie nie verstehen. Würden sie nur einmal dort stehen, wo ich gerade bin, würden sie anders denken. Wir gehen nicht in die Berge, um diese zu finden. Die Berge kommen zu uns, in uns, lassen uns mit starrem Blick die felsigen Giganten betrachten und unseren müden Geist beleben. Das Unerreichbare ist dabei die Anziehungskraft. Wir denken alle darüber nach, wie es nun wäre einfach dort hinauf zu steigen. Es ist eine unerklärliche Magie, die wir in den Bergen finden.
Wir sehen viele Zelte, viele Teams die bereit für den Versuch sind, den Gipfel zu erstürmen. Kaum zu glauben, dass ich jetzt das sehe, was ich damals nur aus Büchern kannte.
Langsam verstehe ich die Wirklichkeit, akzeptiere die Realität, finde zurück zu mir selbst.

Noch während des Abstiegs denke ich darüber nach, aus welcher Welt ich gekommen bin, ohne große Kenntnisse, hinein in eine für mich absurde Vorstellung. Ein Traum, den ich nun leben darf. Egal wie die nächsten Tage werden, allein dieser Tag war für mich einer der bedeutsamsten in meinem Leben. Ich möchte nichts heraufbeschwören, nichts schön reden, nichts verkaufen, dafür ist diese Region der Erde einfach zu wertvoll. Aber irgendetwas ist anders geworden.

Die nächsten Tage verbringen wir mit weiteren Wanderungen. Es geht über Dzong La nach Cho La von 4830m nochmal auf 5400m. Über viel Geröll und Schneefelder erleben wir die atemberaubenden Aussichten bevor nach größter Anstrengung in Tangnang landen, einem kleinen Sherpadorf. Wir übernachten hier und kommen ins Gespräch den Einheimischen. Nirgendwo sonst auf der Welt lernt man so viel über das einfach Leben, wie hier. Viele der Sherpas bekommen Hungerlöhne für ihre Arbeit in den Bergen, bei welcher sie übermenschliche Kräfte aufbringen müssen, nur damit die Familie überleben kann. Und wir sitzen jeden Tag in einem Büro und ärgern uns über die Preise im Supermarkt.
Während ich die Einfachheit immer tiefer in mir verwurzele, fange ich an über mein eigenes Leben nachzudenken. Darüber ob das Leben in den Industrieländern wirklich besser ist als hier. Werte und Traditionen finden wir an jeder Ecke. Das Leben erscheint hart aber unverfälscht. Es bedarf nicht viel, ausser den Grundbedürfnissen. Vielleicht sollten wir unsere Vorstellungen vom Leben nochmal überdenken. Das Gefühl, welches wir hier bei einem wärmenden Feuer und einer Tasse Tee in Gesellschaft dieser einzigartigen Natur bekommen, gibt mir keine Großstadt, keine von menschengemachte Unterhaltungsmaschinerie, kein Haufen Geld auf der Bank. Es ist das Gefühl von Glück....

Langsam nähert sich der Tag unserer Abreise.
Wir wandern von Goyko Ri nach Renjo La und wollen von dort wieder zurück nach Namche und Lukla. Der Kreis schließt sich langsam, die Speicherkarte meiner Kamera ist voll, der Akku leer. Ich werde Wochen brauchen, um die Bilder zu sortieren. Aber noch mehr muss ich meine Gedanken sortieren. Während wir Gletscherseen hinter uns lassen, langsam die Zivilisation zurückkehrt, die ersten treuen Yaks wieder auftauchen und beladen ihrer Wege in die Dörfer gehen, kommen auch wir aus dem Rausch der Berge zurück.
Dieses Land ist schwierig zu verstehen. Man kann die Magie nicht spüren, solange man nicht dortgewesen ist.

Nach unserer letzten Nacht in den Bergen, fliegen wir zurück nach Kathmandu. Wir sind wieder in der geschwindigen Welt angekommen. Stück für Stück werden wir nun zurück in die Gesellschaft der Menschen kommen. Überfüllte Städte warten auf uns, Menschen auf der Suche nach Glück. Ich habe dies in den Bergen gefunden. Ich frage mich wer dieses Gefühl wohl mit mir teilen kann.

Am Ende winken wir Nepal nochmal aus der Luft zu. Dann verschwindet diese Zauberwelt unter uns.
Zurück in Deutschland fahre ich zu meiner Wohnung. Immer wieder blicke ich zum Himmel auf, hoffe auf verschneite Bergkuppen, doch ich erblicke nur Beton. Übermorgen muss ich wieder zur Arbeit, zurück in mein Büro, zurück zur Verantwortung. Aber tragen wir nicht zu aller erst die Verantwortung für uns selber? Sind wir auf die Welt gekommen nur um den Fortschritt zu unterstützen? Oder sind wir hier, um diese Welt in der Zeitspanne unseres Lebens zu verstehen? Auch wenn ich niemals alles verstehen werde, was in Nepal vor sich geht oder was die Berge mir versuchen zu sagen, ich habe etwas entdeckt, was viele meiner Kollegen und viele andere Menschen noch nicht entdeckt haben......Glück........und dies fand ich in den Bergen Nepals. 



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Everest High Passes Tour


It has been years since I have read the book by Jon Krakauer, "Into thin Air."
At that time I could hardly be separated from this book, and spent hours in my apartment reading it, as I was captivated by the tension and enchanted by the magic of his words. "The drama of Mount Everest." I regard this book as one of the most important that I have ever read in my life.
After days of reading, several cups of tea and burning red eyes, I went out. It was winter and I felt a link to this story with every step through the snow on my stroll through the local forests. This book had done something to me. Deep in thought, I walked around and found myself back in total darkness in the real world.
I imagined how it would be to take a similar trip there for business? Not quite up to the top, but at least a little in the footsteps, following in the footsteps of these adventurers.

In everyday life, these thoughts are quickly gone. Day in and day out, we work hard to obtain a place in this society. We can often only break intellectually, but with every day that I spent in the office I looked out the window and thought of how good the Mount Everest region looks now as the snow continues to fall here and mud from the cars on the road is strewn.

After a long day I came home exhausted. To know that tomorrow the same will again be expected of me. As so often I turned the TV on to be able to switch off for a while only to find that a documentary about Nepal was shown that evening.

I do not know why, but even as I watched at the documentary, I searched the Internet for a way to get to Nepal. It became clear to me that this can not be a coincidence. This country is calling me, the longing for the remoteness captured me! The homeland should fade!
If I do not undertake this journey, I know what is waiting for me tomorrow. But if I go my future is an unwritten story.

Off to Kathmandu!

Flying high through the air, to Kathmandu. I have planned 22 days on a guided tour which will bring me to the base camp of Everest. How often do we dream of doing extraordinary things? How often we do not try them, even though we can? This time it just has to be. The man who experiences grows the most.
Still half asleep, we arrive in Katmandu, the capital of the State of Nepal.
From the airport, we go straight to the hotel, the city to be explored in the morning. Too much for the first day. I try to relax and look forward to the time in the wilderness.

The first real day we spend in the capital itself. We explore the streets, major attractions and are enchanted by the Asian atmosphere. I am trying to get used to the new environment, clumsy and childlike, feeling like an outsider among these many smiling faces. Already tomorrow I will understand why the smile of content is everywhere.
The next day. We fly to Lukla. A spectacular landing on foggy heights brings proof: We have arrived! Here is where we want to be! Nature in this region is already overwhelming. How will it be after one week? Here the Himalayan adventure begins! Immediately after our arrival the magic of this world begins. We are consumed by overpowering beauty, waiting for us round every corner. Here the astonishment of endlessness begins.
After we pass our luggage to our porters, we go on a hike.
Wild rivers and rocks give us a foretaste of the climb to base camp. For the next few days we will slowly and actively get used to the altitude. The first night up here I sleep restlessly. I am too excited, as if I have still not arrived. I hope that tomorrow I can think clearly.

In the silence of the morning I wake up from a deep and dreamless sleep. The first tea revives me in this environment more than any office coffee ever could. Meditative and peaceful, I pack my stuff. We climb en route to Namche Bazzar. Through pine forests and terraced cornfields. Now we encounter the first yaks on our way. The leisurely wandering animals fulfill their purpose in the daily lives of Nepalese and help with the hard work on the fields and by carrying goods. From now on, every view is a new discovery. Far from the industrial world, we are entering new human territory. What counts here is the handicraft of individual. No computers, far and wide. A journey back to the roots, to the beginnings as before. In many cases, I dreamed of such a world, unfortunately this is not compatible with the way it is. We have arrived at Namche, an old market town, we will be here for the next few days as we acclimatize. Amid mountainous backdrops, this village suddenly welcomes us with open minds and open hearts. While we relax and use the time to get used to the altitude, we take a stroll through the streets. Some want to visit the Sherpa museum, I decide to observe the village life.

Although I am a stranger here, everyone smiles at me. Restrained but friendly, everyone goes their way. It is fascinating to observe this hustle and bustle. I go a little further out of the village atop a hill. The sky is clear, the sun shines in front of me and seems to be a part of... Mount Everest.
The highest mountain in the world, and I see it in person. Immediately before me the names of adventurers like Mallory, Messner and Hillary. I think of the countless stories and myths that surround this mountain. And I am here, ready to ascend to the base camp.
While we sit together in the evening, I am thinking the whole time of my first sight of Everest. It feels like something is pulling me that I can’t escape an undertow, to which I have surrendered. This says something to me, though I still can not interpret what. It tells me: "Go on!”

Days go by. I have already been in Nepal for nine days. We have now ascended from 2800m to 4410m. Our bodies have become well acclimatized. We spend a lot of time walking, but also taking breaks at friendly teahouses. It is a constant up and down through different climates. My senses narrow down to the bare essentials, but I feel extremely good about it. After a long time I again feel in harmony with my surroundings. This landscape is extremely rugged but at the same time lovely. The Nepalese are an interesting people. Despite the circumstances, where they barely eke out a living, they are extremely friendly and smile all day, no matter how exhausting our treks. After a day trip to Chukhung, we will already ascend above Lobuche to base camp the day after tomorrow. A hike to an altitude of 5160m.

Above the moraine landscape of the Khumbu glacier, we go beyond the memorial fields for Sherpas, who have lost their lives in the mountains, to Lobuche. We are now at 4931m and none of us can wait any longer, because everybody wants to ascend directly to the base camp.
The day of Everest.
We start this day early. Even the birds are still asleep. A hike of about eight hours brings us to the base camp. With each step, it is difficult but the will drives us forward. This is the moment that we will remember for the rest of our lives. This is the reason why I am here! And we even get lucky! The weather is good!

We take our time, carefully stepping further up and then, finally, it is done! The base camp.
From here the race to the highest mountain in the world begins. From here every second counts in the life of mountaineers. I stand there now where my idols before me risked their lives. Some think that it is folly to put one's life at risk on purpose just to climb a mountain, atop which there is nothing. Of course, considered quite soberly, all climbers know that if you climb a mountain, one conquers nothing but the useless. Of course, there is nothing to be found at the summit. Materialism is not what is all about, it is about experiencing spiritual growth. The transformation is in the transformation is what is all about after returning. Rationalists will never understand this theory. If they stood where I stood, they would think differently. We do not go to the mountains to find this. The mountains come to us, let's look intently at the rocky giants and revive our weary spirits. This is the unattainable appeal. We all think about how it would simply be to climb there. There is an inexplicable magic that we find in the mountains.

We see a lot of tents, many of the trekkers are ready for the trial of storming the summit. It is hard to believe that I see now what I once only knew from books. Slowly, I understand the reality, accept the reality, find myself again.

Even during the descent I'm thinking about the world I have come from, without much knowledge, into an absurd idea I had. A dream that I can now live. No matter how the next few days will be, this day alone was for me one of the most significant in my life. I do not want to conjure up anything, not sweet talk, not sell anything, because this part of the world is just too valuable. But something has changed.

We spend the next days taking more hikes. We go beyond Dzong La beyond Cho La from 4830m again to 5400m. Over much debris and snowfields we experience the breathtaking views before we arrive, after the greatest effort, at Tangnang, a small Sherpa village. We overnight here and talk to the locals. Nowhere else in the world can one so easily learn a lot about life as here. Many of the Sherpa earn poverty wages for their work in the mountains, in which they have to expend superhuman powers, just so their families can survive. And we sit every day in an office and are angry about the prices in the supermarket.

While simplicity takes root within me, I start thinking of my own life. More so, if life in the industrialized countries is really better than it is here. We find values ​​and traditions in every corner. Life seems hard but genuine. One does not require much, just the basic needs. Maybe we should again rethink our ideas about life. The feeling that we get here beside a warming fire, with a cup of tea and a company of this unique nature, a big city does not provide, not by man-made entertainment gadgets, nor by a pile of money in the bank. It is the feeling of happiness...





Bilder von der Tour / Pictures from the tour:





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