geoDiscoveryTours


Freitag, 24. Juli 2015

Ein Tagebuch aus dem Himalaya / A Diary from the Himalayas - Eine Reise mit www.geodiscoverytours.com


Ankunft in Kathmandu

Kathmandu nach Pokhara
Wir fahren früh morgens mit dem Touristen Bus von Kathmandu nach Pokhara welches in 207km Entfernung liegt. Auch wenn diese Strecke in Deutschland max. 3 Stunden dauern würde, benötigen wir 8 Stunden, um an unserem Ziel anzukommen. Der Weg dahin ist abenteuerlich aber wir sehen auch viele kleine malerische Dörfer (wie aus einem Historienbuch, originell und unberührt), wo die Dorfbewohner ihren Reis neben ihren Häusern angebaut haben.

Wir kommen ziemlich erschöpft in Pokhara an. Weil die fahrt solange dauert, entscheide ich mich den Rückweg nach Kathmandu in ca. 2 Woche mit dem Flieger zu nehmen.

Pokhara nach Ulleri
Wir werden mit dem Auto nach Nayapul gefahren, von dort an starten wir den Trek. Meine Schuhe, Füsse können kaum warten um aus dem Auto zu steigen und den Trek zu starten. Schon viele Reisen zuvor bestieg ich Berge, hielt mich in 3000-4000m auf, sonst würde ich diese Tour nicht unternehmen können.

Die Tour dauert ca. 4 Stunden und was wir für den ersten Tag zu sehen bekommen ist jede Anstrengung wert, die Natur ist so unberührt, so schön, das Pletschern des Wassers, das zwitschern der Vögel, überall fliegende Schmetterlinge, kleine süße Kinder in ihren farbigen Schuluniformen, malerische Teehäusern, Brücken, andere Trekker aus der ganzen Welt, Esel beladen mit Gütern, Kühe, Yaks, Urwälder, der erste Blick auf den Machapuchre....Mein Herz pocht vor Freude, ich habe mich in diese Berge und Natur verliebt.

Ulleri nach Ghorepani
Ich wache gut ausgeschlafen und glücklich auf. Nach einem leckeren Frühstück aus Veggie Omelete, Chappi und einem warmen Tee fängt der Trek Richtung Ghorepani an.

Der heutige Tag ist etwas anstrengender weil wir min. 3500 Stufen bergauf steigen. Die Vegetation ändert sich hier mit jeder Stunde, es wird „Urwäldiger“, die Bäume werden moosiger, die Flüsse wilder, die Rhododendron Bäume größer und die Blüten paradiesisch bunter.

Abends in den Lodges versammeln wir uns alle in dem Speisesaal, am einzig geheizten Raum mit einem Ofen. Es ist sehr gemütlich um den Ofen herum zu sitzen und sich mit anderen Trekkern zu unterhalten. Das Essen was hier vorbereitet wird ist meisten vegetarisch aber sehr köstlich.

Ghorepani - Poon Hill
Wir wachen um 4 Uhr auf um uns den Sonnenaufgang auf Poon Hill in 3.200m anzuschauen. Die Sterne am Himmel leuchten so hell, ich weiß nicht ob ich jemals so viele Sterne in meinem Leben gesehen habe. Mit unseren Stirnlampen laufen wir ca. 1 1/2 Stunde lang den Berg auf, zum Aussichtspunkt. Punkt 5:30 geht die Sonne auf und ich nehme meine Umgebung mit den ersten Sonnenstrahlen richtig wahr. Wir sind umgeben von wunderschönen, hohen Bergen (Dhaulagiri, Annapurna), Berglandschaften (weit und breit nur Berge). Der Sonnenaufgang ist atemberaubend und der Glücksmoment ist nicht in Worte zu fassen.

Ich fühle mich wie ein glückliches kleines Kind, dass ein persönliches Geschenk von unschätzbarem Wert erhalten hat. Wie viele Menschen auf diesem Planeten haben die Chance und das Glück hier, wo ich stehe zu stehen und diese unbeschreiblichen Gefühle zu erleben?

Wir laufen alle mit ein strahlend glücklichen Gesicht zu unseren Lodges zurück, um nach dem Frühstück die Tour weiter zu machen.

Tadapani - Chomrong
Seit zwei Tagen laufen wir durch die Rhodendronlandschaft. Ganze Berglandschaften aus jahrhunderte alten Rhodendronbäumen, so viele unterschiedliche Farben. Das ist das unberührte Nepal, das muss ein Stück vom Paradies sein. Angekommen in Chomrong werden wir an unserem Teehaus/Lodge untergebracht. Der Ausblick von unserer Lodge auf die Berge ist so unbeschreiblich, dass wir alle nicht in unsere Zimmer gehen, sondern erstmal für über eine Stunde auf dem Balkon sitzen und die Aussicht auf die Bergstrukturen bewundern.

Chomrong zählt ab jetzt zu den schönsten Orten meines Lebens. Auf dieser Route ist es das größte Dörfchen (für unsere Verhältnisse sehr klein) auch weil sich hier zwei Routen überqueren.

Ich unterhalte mich mit den Ortsbewohnern und mit unseren Guides und Portern. Erfahre mehr über diese freundlichen, herzlichen Menschen über deren Kultur, Werte, deren Sichtweise auf das Leben. Es ist schön, dass es so einen unberührten Platz auf diesem Planeten gibt, so unberührt, nicht beeinflusst von unseren westlichen Ländern. Ich wünsche mir das diese Werte, diese Kultur, diese Berge für die Nachkommen erhalten bleiben. Es ist wichtig, dass wir nicht alle gleich sind. Moderne ist nicht immer das was wir alle anstreben sollten.

Auch unsere Kinder und Urenkel sollen hier stehen können, die selbe Erfahrungen machen können, die selben Werte vorfinden können. Es wird mir klar, dass es die Aufgabe von jeden von uns Touristen ist mit Bedacht und Respekt in dieses Land einzureisen und auch in unserem eigenen Interesse und der unserer Nachfahren die Werte, die Kultur und die Natur zu schützen und zu erhalten.

Der Weg zum ABC ist begleitet von vielen Bergen. Berge mit silbrigen-, goldigen-, schneevollen Spitzen. Mächtige Wasserfälle von den Höhen der Berge, wilde Flüsse mit riesigen Felsstücken und Lawinen die herunter gekommen sind.

Auf dem Weg dahin lernen wir sehr freundliche Trekker aus unterschiedlichen Ländern kennen. Wir lernen über deren Leben, deren Interessen, deren Eindrücke von den Bergen und den Grund warum sie Nepal gewählt haben. Interessant ist, dass die meisten als Antwort geben: „weiß nicht ,musste einfach hierher“. Weder die Tage, noch die Abende werden langweilig. Jeder Moment, jeder Mensch ist eine neue Erfahrung.

Der Tag zum Annapurna Base Camp (ABC)
Wir machen uns um 3:30 Uhr auf dem Weg zum ABC. Der Sternenhimmel in dieser Höhe ist noch voller, noch strahlender.

Pünktlich zum Sonnenaufgang kommen wir am ABC an, die Gletschermassen sind mächtig, die Berge wie sie einfach nur dastehen und uns anstarren, die Stärke die sie ausstrahlen. Die Sonne geht direkt hinter dem Machapushre (Fishtail) auf. Es geht so schnell, dass ich nicht mal mit den Wimpern klimpern möchte, ich möchte jede Sekunde miterleben und mich von diesem Panorama einsaugen lassen. Wenn es einen Gott gibt, dann wird er wahrscheinlich so aussehen.

Ich sehe auch andere Damen und Herren um mich herum die paralysiert diesem Schauspiel sehen, einfach nur glücklich, in dem Moment, eins mit sich und der Natur zu sein. Hier ist sich jeder bewusst, dass es nicht unsere Titel, unsere Autos, Häuser, Wohlstand sind die uns glücklich machen. Die Freiheit in unserem Geist und unseren Herzen, eins sein mit unserm Inneren, das wahre Glück ist es wonach wir streben. Zurück zu unserem Ursprung.

So erholt war ich bis jetzt an keinem Strand, keiner schönen Großstadt.

Ich bin Realist genug um zu wissen, dass ich nicht in diesen Bergen leben kann. Aber ich werde mir für mein Leben vornehmen, möglichst in die Natur zu gehen und so oft ich kann in die Himalaya Gebirge.

Der Weg zurück geht einfacher und schneller. Den letzten Tag auf der Tour bedanke ich mich für diese Chance und dafür dass ich den Mut gefunden habe, den Schritt in Richtung einer neuen Erfahrung gemacht zu haben.

Als wir wieder in Kathmandu sind weiß ich viel mehr über dieses mystisches Land, über seine herzlich, ehrlichen Menschen, seine Geschichten und seine paradiesischen Gebirge. Das ganze Chaos in Kathmandu wird mir sympathisch und fasziniert, fesselt mich. Auf einmal sehe ich nicht mehr das Chaos sondern die Schönheit der Menschen und das Magische seiner Geschichten darin.

Wir verabschieden uns mit einem gemeinsamen Mittagessen von unseren Guides und Portern. Fasziniert von deren Loyalität, deren Professionalität, Herzlichkeit, Aufsicht und stolzem Charakter in wahrer Freundschaft.

Goodbye Nepal, Goodbye paradise in my heart. See you again. Very soon.


Mehr Informationen: www.geodiscoverytours.com oder 
http://www.geodiscoverytours.com/tour/annapurna-base-camp-lodge-trek/ 

Siehe auch: https://twitter.com/geoDiscovTours

https://www.flickr.com/photos/130471167@N03/

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A diary from the Himalayas
 
Katmandu Arrival

Kathmandu to Pokhara
We leave early in the morning with the tourist bus from Kathmandu to Pokhara, which is 207km away. Although this route would take 3 hours max. in Germany, it takes us 8 hours to arrive at our goal. The way there is adventurous, but we also see many small picturesque villages (like in a history book, original and untouched), where the villagers grow their own rice next to their homes.

Once at Pokhara, we are pretty exhausted. Because the journey takes so long I decide that when I return to Kathmandu in about two weeks it will be by plane.

Pokhara to Ulleri
We are driven by car to Nayapul, and from there we start the trek. My shoes, my feet can hardly wait to get out of the car and start the trek.

The tour takes about 4 hours and what we get to see on the first day is worth the effort. Nature is untouched and beautiful. The rippling water, the chirping birds and flying butterflies. Cute little kids in their colored school uniforms, picturesque tea houses, bridges, other trekkers from around the world, donkeys laden with goods, cows, yaks, jungles, the first look at the Machapuchre... My heart beats with joy, I am in love with these mountains and nature.

Ulleri to Ghorepani
I wake up well rested and happy. After a delicious breakfast of a veggie omelete, chappi and a warm tea the trek towards Ghorepani begins.

Today is a little more strenuous because we have an uphill climb of a min. 3500 steps. The vegetation changes here every hour, it is becoming more "jungle-like," the trees are mossy, the rivers wild, the rhododendron trees larger and the flowers as colorful as paradise.

In the evening we all gather for dinner in the lodge's dining hall, the only heated room with an oven. It is very cozy around the stove, sitting and chatting with other trekkers. The food prepared here was mostly vegetarian but very delicious.

 Ghorepani - Poon Hill
We wake up at 4 o'clock to view the sunrise at Poon Hill - at 3,200m. The stars in the sky shine like an inferno. I do not know if I have ever seen this many stars in my life. We walk up the mountain with headlamps on for about 1 1/2 hours, to the lookout point. At exactly 05:30 the sun rises and I properly take in my true surroundings with its first rays. We are surrounded by beautiful high mountains (Dhaulagiri, Annapurna), mountain landscapes (far and wide only mountains). The sunrise is breathtaking and this moment of happiness can not be put into words.

I feel like a happy little kid who receives a personal gift of a priceless hat. How many people on this planet have the chance and the luck to be here where I am standing and experience these indescribable feelings?

We all walk back to the lodge with bright happy faces and after breakfast the tour continues.

Tadapani - Chomrong
For two days we walk through the rhododendron landscape. Entire mountain landscapes from centuries-old rhododendron trees with many different colors. This is the unspoiled Nepal, like a piece of paradise. Arrived at Chomrong where we were accommodated with our teahouse / lodge. The view from our lodge in the mountains is so indescribable that we all do not even go into our rooms, but first sit on the balcony, admiring the view of the mountain composition for about an hour.

Chomrong now remains as one of the most beautiful places of my life. On this route it is largest village (very small by our standards), also because two routes cross here on the route.

I talk with local residents, guides and porters. Learn more about this friendly, welcoming people, their culture, values, and their perspectives on life. It is nice that there is a pristine place on this planet, untouched, unaffected by Western countries. I hope that these values, this culture, these mountains are preserved for posterity. It is important that we are not all the same. Modernity is not always what we all should be aiming for.

Our children and grandchildren should have the same experience, and find the same values. It is clear to me that the task of each of us tourists is to wisely respect this country and it is also in our own interest that our descendants protect and preserve these values, culture and nature.

The way to the ABC is escorted by many mountains. Mountains full with silvery-, golden-, snow peaks. Mighty waterfalls come from the heights of the mountains, wild rivers with huge boulders and falling avalanches. It is another new experience walking over some avalanches before arriving at our lodge.

Along the way, we get to know some very friendly trekkers from different countries. We learn about their lives, their interests, their impressions of the mountains and the reasons why they chose Nepal. Interestingly, most responded: "Do not know, just easily came here" give. Neither the days nor the evenings are boring. Every moment, every person is a new experience.
 
The day to Annapurna Base Camp (ABC)
Full steam ahead at 03:30 on the way to ABC. The starry sky at this elevation is even fuller, more radiant.

We come up to ABC exactly at sunrise, the glaciers are powerful, the mountains exude strength as they just stand there and stare at us. The sun rises directly behind the Machapushre (Fishtail). It goes by so fast I do not even want to blink an eyelash. I want to experience every second and take in the panorama. If there is a God, then he will likely be looking.

I see that other men and women around me are also stunned by this spectacle, at that moment just happy to be at one with oneself and nature. Here, everyone is aware that it is not our titles, our cars, houses or prosperity that makes us happy. The freedom of our minds and hearts, to be one within, that is true happiness and what we strive for. Back to our origins.

So I relaxed at no beach, no great metropolis so far.

I am realistic enough to know that I cannot live in these mountains. But I will make my life as natural as possible and will visit the Himalayas as often as I can.

The path goes back more easily and quickly. The last day on the tour, I am grateful for this opportunity and that I have found the courage to have made that step towards a new experience.

When we are back in Kathmandu I know much more about this mystical land, through its warm, honest people, their stories and their heavenly mountains. The whole Katmandu chaos left me sympathetic and fascinated, and captivated me. I suddenly no longer see the chaos, but in it the beauty of the people and the magic of their stories.

We say goodbye with a group lunch with our guides and porters. Fascinated by their loyalty, their professionalism, warmth, supervision and proud character, in a true friendship.


More information: www.geodiscoverytours.com  




Bilder der Reise/Pictures from the tour: 





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